Wie sortierst du deine Lorcana-Karten richtig? 10 Systeme im Vergleich
Vom Chaos zum Glimmer – finde dein perfektes Ordnungssystem
Jede*r, der Lorcana sammelt, kennt das Problem: Die Karten vermehren sich schneller als Booster geöffnet werden können.
Und plötzlich hast du Glimmerkarten auf dem Küchentisch, Starterkarten im Schuhregal und eine Rare irgendwo zwischen Steuerunterlagen.
Willkommen im Sammelchaos. Aber keine Sorge: Wir zeigen dir 10 Systeme zur Kartensortierung, die du sofort ausprobieren kannst – je nachdem, wie du tickst. Ob nach Farbe, Set, Glimmer oder Gefühl: Für jede*n gibt’s das passende System.
1. Nach Tintenfarbe
Die klassische Sortierung für Deckbauer*innen. Du trennst deine Karten nach Tintenfarben: Rubin, Smaragd, Bernstein, Saphir, Amethyst, Stahl.
Vorteil: Du findest schnell passende Karten fürs Deck.
Nachteil: Charaktere und Karten mit mehreren Tintenfähigkeiten können verwirren.
2. Nach Kartentyp
Aktionen, Lieder, Gegenstände, Charaktere – wenn du funktional denkst, ist das dein System.
Alles hat seinen Platz. Und du fühlst dich beim Deckbau wie ein Architekt mit Zauberhut.
3. Nach Seltenheit
Du sortierst nach Glimmerlevel: Common, Uncommon, Rare, Super Rare, Legendary, Enchanted.
Vorteil: Extrem stylisch für Sammler*innen.
Nachteil: Deckbau wird zur Schatzsuche.
4. Nach Set
Das Basis-Set, Aufstieg der Flutgestalten und alles, was noch kommt – Set-Sortierung ist für Chronist*innen.
Du kannst deine Lorcana-Sammlung wie ein Geschichtsbuch aufbauen.
Pro-Tipp: Klebe kleine Set-Symbole auf die Trennkarten.
5. Nach Alphabet
Du bist ein Mensch der Ordnung. A wie Aladdin, Z wie Zazu.
Alphabetische Sortierung wirkt erstmal nerdig – ist aber bei großen Sammlungen genial.
Voraussetzung: Du hast Übersicht über Kartennamen (und Geduld).
6. Nach Decks
Du spielst mit mehreren Decks? Dann sortiere so! Jedes Deck hat seine eigene Box, seine eigenen Sleeves, seinen eigenen Stolz.
Du kannst Zusatzkarten trotzdem nach Tinte oder Seltenheit ordnen. Flexibel und praktisch.
7. Nach Beliebtheit
Voll emotional, aber absolut legitim. Deine Lieblingskarten ganz vorne, der Rest dahinter.
Dein Herz weiß schon, was wichtig ist – warum also nicht danach sortieren?
8. Nach Farbe der Kartenränder
Klingt komisch, ist aber super fürs visuelle Sortieren. Vor allem, wenn du Deckfarben matchen willst oder deine Boxen rein optisch ein System haben sollen.
9. Nach Nutzungshäufigkeit
Was du oft brauchst, kommt nach vorne. Was nur bei seltenen Deckideen auftaucht, wandert nach hinten.
Klingt pragmatisch – ist aber extrem effektiv, wenn du häufig spielst und wenig Zeit zum Suchen hast.
10. Chaos mit System
Ja, auch das ist erlaubt. Manche nennen es „organisierte Unordnung“.
Deine Karten sind überall, aber du weißt genau, wo was liegt. Solange es nur du nutzt: alles gut.
Aber wehe, jemand anderes mischt sich ein – dann bricht die Glimmer-Apokalypse aus.
Extra-Tipp: Nutze Trennkarten mit Symbolen!
Mach’s dir leicht: Erstelle eigene Trennkarten mit Tintenfarben, Setnamen oder Kategorien. So findest du schneller, was du brauchst – und es sieht auch noch gut aus.
Wie wir’s bei gibma.jetzt machen?
Ganz ehrlich: Wir mischen alles ein bisschen.
Die Hauptordner sind nach Set sortiert. Innerhalb der Sets nach Tintenfarbe. Und die Deckboxen… na ja, da wohnt das Chaos.
Aber ein liebevolles Chaos – mit Glimmerherz.
Fazit
Es gibt nicht das eine perfekte System.
Wichtig ist: Du findest deine Karten wieder. Und du hast Spaß dabei.
Ob du sie alphabetisch ordnest oder nach Glitzerlevel – es ist deine Sammlung, dein Flow.
Gib ma jetzt Ordnung. Oder eben nicht. Hauptsache, du gibst ma Karten.